Karate-Dojo Belm-Powe

Das Karate-Dojo in Belm-Powe


Allgemeine Informationen

Seit 1998 gibt es für Kinder und Jugendliche in Belm die Möglichkeit, im SVC Concordia Karate zu trainieren. Das Dojo wurde gegründet von Uwe Maschke (3. Dan), einem Schüler von Christoph Weiß (4. Dan). Derzeit trainieren Kinder und Jugendliche Karate der Stilrichtung Shotokan. Interessenten ab acht Jahren sind immer willkommen, aber bevor man sich das Training einmal ansieht, bitten wir dringend darum, mit Uwe Kontakt aufzunehmen.

Wir trainieren seit Neuestem in der Gymnastikhalle über dem Clubheim am Sportzentrum Heideweg 25!


Trainingszeiten

Uwe:

Unterstufe/Mittelstufe:
Dienstag von 18:00 - 19:00 Uhr
bis 14 Jahre Donnerstag von 17:00 - 18:15 Uhr

Mittelstufe/Oberstufe (ab 14 Jahre):
Dienstag von 19:00 - 20:30 Uhr
Donnerstag von 17:00 - 18:15 Uhr

Ferientraining

Die Ferientrainingszeiten in den Sommerferien 2010 sind für alle Gruppen gleichzeitig von 17:00 bis 18:15 Uhr an folgenden Tagen: 15.07., 22.07. und am 29.07.


Aktuelles


Dojo-Umzug

13. Oktober 2009: Es ist soweit, wir wechseln ab sofort die Halle - die genaue Anschrift lautet:
Gymnastikhalle über dem Clubheim am Sportzentrum Heideweg 25
Die Vorteile sind, dass


a) wir im Training mit festinstallierten Spiegeln arbeiten können, was jedem eine sichtbare Rückmeldung über seine Körperhaltung ermöglicht, d. h. Uwe muss nicht immer meckern "Nicht den Oberkörper nach vorne beugen!", "Tiefer stehen!" oder "Hinteres Bein durchstrecken!", sondern man sieht selbst, was zu korrigieren ist.

b) wir vermehrt mit Boxsäcken trainieren könnnen.

c) die Makiwaras fest montiert werden.

d) wir von nun auf mit Bodenmatten üben, was nicht nur bei Wurftechniken angenehmer, sondern auch sonst gelenkschonender ist.



3. Dan für Uwe Maschke

Auf dem diesjährigen Gasshuku in Konstanz war es (endlich) soweit! Sensei Uwe stellte sich nach langer, fleißiger und sorgfältiger Vorbereitung der Prüfung zum dritten Dan. Doch erst galt es auch für ihn wie für alle Teilnehmer dreimal täglich zu schwitzen. Morgens um 7:00 Uhr standen wir das erste Mal für 60 Minuten in der Halle und bis auf Mittwoch, wo ein freier Nachmittag erlaubte, die malerische Umgebung von Konstanz oder die Stadt selbst zu erkunden, folgten die ganze Woche über im Verlauf des Tages noch zwei weitere Trainingseinheiten von jeweils 90 Minuten.
Jede Einheit war eine Karate-Perle für sich - eine solche geballte Ladung von Kompetenz in Form von (Groß-)Meistern trifft man sonst kaum einmal. Nach all diesen spannenden, aber auch anstrengenden Trainings war es dann für die Dan-Prüflinge schließlich soweit: Am Freitag, den 31.07.2009 trat Uwe zur Prüfung an, während wir übrigen im regulären Training noch ein vorletztes Mal Schweiß vergossen. Als er dann wieder zu uns stieß, erfuhren wir, dass die "Urteilsverkündung" erst abends ab ca. 18:00 stattfinden sollte.
Unter uns gab es aber nur einen einzigen, der Zweifel daran hatte, ob Uwe die Prüfung bestanden hatte, nämlich ihn selbst: Mit dem selbstkritischen Perfektionismus, den wir alle an ihm so schätzen, analysierte er im Rückblick seine Leistung und fand natürlich diverse Fehler und Schwächen.
Doch seinen Zweifeln zum Trotz hatte er die Prüfung dann letztlich doch bestanden - und gerade weil er seine eigenen Fehler so gnadenlos wahrnehmen kann, bin ich mir sicher, dass er seinen Weg im Karate noch lange erfolgreich weitergehen wird. Also noch einmal im Namen aller einen herzlichen Glückwunsch an Uwe zum wohlverdienten 3. Dan!

Alexander Piecha



Dan-Prüfung

Kinderkaratelehrgang in Osnabrück

Am 29.11. fand der traditionelle der Kinderkarate-Lehrgang statt - dieses Mal wieder in Osnabrück. Schwerpunkt des Lehrgangs waren die Kata Kanko-Sho und Heian Godan mit Bunkai Auch Prüfungen wurden wieder abgenommen und alle drei Prüflinge haben auf Grund der gezeigten guten Leistungen die Prüfung zum 4. Kyu bestanden.
 

Das Karate-Dojo Belm-Powe hat Makiwaras bekommen

Seit circa einem Monat nun ist das Karate-Dojo Belm Powe mit neuen Makiwaras ausgestattet. Trainer Uwe Masche (2. Dan, siehe Bild) und die Belmer Karateka sind glücklich über diese Neuanschaffung, da man das Training der Grundschule (Kihon) nun effektiver gestalten kann, und auch Anfänger ihre Techniken schneller und besser beherrschen können.

Das Makiwara

Was ist ein Makiwara? Das Makiwara wurde wahrscheinlich vor dem Entstehen des Karate aus dem Okinawa-Te im alten Japan entwickelt. Dort diente es vermutlich zuerst als Fitnessgerät bis es später zum Trainieren von Kampfsporttechniken insbesonder im Karate-Do verwendet wurde. Das Makiwara besteht meist aus einem Holzpfosten, welcher am oberen Ende mit einem weicheren Material, meist Leder oder Reisstroh, überzogen ist. Das Makiwara wird als Trainingsgerät verwendet, an dem man verschiedene Arm- und Beintechniken üben und verfeinern kann. Hierbei muss man darauf achten, das man sich voll und ganz auf die Technik konzentriert.

Eigene Erfahrungen

Als ich das erste Mal an einem Makiwara trainierte, war es ein ganz neues Gefühl bei der Technik auf einen harten Widerstand zu stoßen, der ganz anders geartet ist als bei einem Sandsack oder einer Pratze*. Makiwara-typisch ist das Zurückfedern der Schlagfläche, welches bewirkt, dass man ein besseres Gefühl für seine Technik bekommt: Fehler - bei Schlagtechniken durch das falsche Haltung von Faust, Arm oder Hüfte oder bei Tritten durch das falsche Auftreffen des Fußes - sind sofort spürbar. So bemerkte ich gleich beim ersten Makiwaratraining, dass meine Faust falsch aufschlug, und die Technik so an Schlagkraft verlor. Außerdem besteht durch das Abknicken des Handgelenkes dann auch schnell eine Verletzungsgefahr für mich als Schlagenden. Daher begrüße ich es jedes Mal, wenn ich am Makiwara einen Fehler an der Technik finden und damit dann auch verbessern kann.

David


Kinderkaratelehrgang in Belm

Am 12. April fand der traditionelle Kinderkaratelehrgang wieder bei uns in Belm statt. Wir graturlieren den erfolgreichen Prüflingen!

Shihan Anki Takahashi in Osnabrück

Am 2. und 3. Oktober 2007 hatte das Karate-Dojo des SSC Dodesheide die Ehre, einen von den drei in Deutschland stattfindenden Lehrgängen mit dem Großmeister Anki Takahashi auszurichten.

Der 68-jährige Anki Takahashi ist Träger des 8. Dan, Mitglied im Shihankai, dem Rat der Großmeister und Zen-Priester.

Das erste Training fand am Dienstagabend in der eher kleinen Halle der Albert-Schweitzer Schule statt. Takahashi zeichnet sich bei seinen Lehrgängen vor allem durch seine guten Augen aus, so hat er beim gehen durch die Reihen wahrscheinlich jeden mindestens einmal korrigiert.

Am folgendem Tag fing das Training gegen Mittag an. Aufgrund des Feiertags sind mehr als 150 Karatekas zum Training erschienen. Dann wurde zweimal anderthalb Stunden trainiert, wobei Anki Shihan wieder jeden eingehend korrigierte. Das bedeutete tief stehen, bis er durch die sehr langen Reihen gegangen war.

Ganz besonders beeindruckt und inspiriert hat Anki Shihan aber wohl jeden der Anwesenden mit seinen Fußtechniken. Wie Schlatt, der als Übersetzer dabei war, erzählte, heißt es selbst in Japan auch, wer gute Tritte sehen will, der muss zu Anki Shihan gehen. Vor allen Dingen sei Mawashi-Geri ist absolut spektakulär und furchteinflößend.

Außerdem hat er viele Anekdoten erzählt, welche die Atmosphäre angenehm locker, aber trotzdem konzentriert gemacht haben.

Insgesamt ein sehr interessanter Lehrgang von dem man viele positive Eindrücke mitnehmen konnte.

Timo Hopp



Kinder- und Jugend-Karate-Tunier

Am 6. Mai diesen Jahres veranstalteten das Karate-Dojo Osnabrück SSC-Dodesheide e.V. und das Karate-Dojo SVC-Belm-Powe ihr alljährliches Kinder- und Jugend-Karatetunier.

An diesem Sonntagmorgen, dem 6.Mai, um 11 Uhr versammelten sich junge und jugendliche Karatekas bis 18 Jahre in der Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule um freundschaftlich gegeneinander anzutreten. Aus der Karateabteilung des SVC-Belm-Powe nahmen insgesamt 19 Karatekas teil. Es galt seine Fähigkeiten in zwei Disziplinen zu testen und beweisen. Hierbei wurden Gruppen gebildet, die sich nach Alter und Kyugrad (Leistungsstufe) einteilten. Die Kinder und Jugendlichen traten in den Disziplinen Kata (stilisierter Bewegungsablauf) und Kumite (Zweikampf) gegeneinander an.

Die Stimmung war wie jedes Jahr positiv gespannt. Da sich Eltern, freiwillige Helfer und Kampfrichter in der Halle gesammelt hatten stieg die Nervosität vor allem bei den jüngeren Teilnehmern enorm. Bevor es losging wurde sich erst mal warm gemacht und versucht, eine gewisse Stimmung für die Kämpfe aufzubauen.

Daraufhin konnte das Tunier beginnen und die Vorrundenkämpfe wurden auf zwei Kampfflächen parallel ausgetragen. Da nicht alle auf einmal antreten konnten, wurde man durch das Warten immer gespannter.

Die Vorrundenkämpfe gingen zu Ende und es stand fest, wer es in das Finale geschafft hat, dadurch gab es auf der einen Seite Freude aber auf der anderen natürlich auch Enttäuschung.

Das große Finale der Kleinen konnte schließlich starten, und das fand dann nur noch auf einer Kampffläche statt. Die Spannung war enorm und es waren immer noch einige Zuschauer da, die auch applaudierten. Es gab insgesamt zehn Endkämpfe, bei denen die Besten aus den verschiedenen Gruppen ermittelt werden sollten.

Am Ende des Wettkampfes stand die Siegerehrungen, bei denen Medallien und Urkunden vergeben und die Sieger natürlich auf dem Treppchen auch fotografiert wurden.

Nach einem langen Tag waren sich alle einig, dass dieses freundschaftliche Tunier wie jedes Jahr ein Erfolg war und großen Spass gemacht hat – den Veranstaltern und Helfern sei an dieser Stelle stellvertretend für alle Teilnehmer gedankt!

Text: Timo Hopp

Fotos: Alexander Piecha


Wie es beim Karate ist…

David SteinkampSeit etwa einem Jahr mache ich beim Karate mit. Es macht mir immer viel Spaß. In dieser Zeit habe ich schon eine Menge gelernt und auch schon meine erste Prüfung gemacht.
Alle Kommandos, die der Karatetrainer gibt werden in Japanisch gesprochen. Das klingt manchmal sehr laut und gefährlich, aber der Trainer meint es nicht böse.
Ganz wichtig ist beim Karate die Disziplin, da man sonst leicht jemanden oder sich selbst verletzen kann.
Die einzelnen Lektionen werden "Katas" genannt. Sie werden nach und nach immer anspruchsvoller und schwieriger.
Zum Zeichen bestandener Prüfungen gibt es farbige Gürtel in den Farben weiß – gelb – orange – grün – violett – braun – schwarz.
Das Training dauert bei uns immer eine Stunde. Danach bin ich oft richtig kaputt, aber es macht einfach Spaß.

David Steinkamp (8 Jahre)


 

Lehrgang bei Shihan Koichi Sugimura

Zum vierten Mal hatte ich am 24./25. Juni 2006 in Osnabrück die Gelegenheit, an einem Lehrgang mit Shihan Koichi Sugimura (7. Dan) teilzunehmen. Trotz Fußball und dem schönen Wetter waren erstaunlich viele Karatekas erschienen. Als 5. Kyu durfte ich dabei zum ersten Mal das Oberstufentraining mitmachen. Ich fand den Lehrgang sehr gut und hatte viel Spaß. Wie immer hat Sugimura-Sensei das Training durch Erklärungen und auch Anekdoten aufgelockert, so dass man zwar gut ins Schwitzen kam, ohne sich völlig zu verausgaben. Auf diese Weise konnten wir uns immer ganz auf die von uns verlangten Übungen konzentrieren, was zum Teil auch nötig war.

Die traditionelle Gyaku-Zuki-Kombination (1. Gyaku-Zuki mit Suri-Ashi, dann vorderen Fuß zurückziehen, 2. Gyaku-Zuki mit Yosi-Ashi, dann hinteren Fuß ranziehen) wurde dieses Jahr noch mit einem Schrittwechsel vor jedem Gyaku-Zuki angereichert.

Auf dem diesjährigen Lehrgang ging es ganz viel um Distanztraining und Hüfteinsatz: Beim Mae-Geri galt es, die Gyaku-Hüfte weit vor zu bringen. Beim Partnertraining wurde seitliches Ausweichen (Tai-Sabakki) geübt. Zum Beispiel sollten wir mit einem Gyaku-Gedan-Barai weit rausrutschen, um dann mit einem Kizame-Zuki als Konter ebensoweit wieder reinzurutschen. Oder wir mussten einen Jodan-Angriff mit der offenen Hand blocken, mit Yoko-Geri-Keage und Yoko-Empi kontern, um dann über den hinteren Fuß mehr als 180° zu drehen und gleichzeitig rausrutschen. Diese Kombination wurde dann mit einem langen Gyaku-Zuki des Verteidigers beendet.

Beim gemeinsamen Training aller Kyu- und Dan-Grade am Sonntag gelang es Sugimura-Sensei ein für alle interessantes Programm zusammenzustellen: Bspw. ließ er uns die Heian-Shodan mit "umgekehrten" Wendungen machen, so dass man mit den Blocktechniken nicht in den Angriff hineinging, sondern sich vom vorgestellten Angreifer wegbewegte.

Der krönende Abschluss war dann ein Kizame-Ushiro-Geri mit dem vorderen Bein, den man als Konter- oder Deai-Technik verwenden könnte. Als zweite Technik folgte dann ein „normaler“ Ushiro-Geri. Schade war nur, dass die Zeit nicht mehr reichte, das am Partner auszuprobieren.

Ich möchte Sugimura-Sensei an dieser Stelle für sein Kommen danken und hoffe, dass er noch viele Jahre nach Osnabrück kommen wird. Seine Lehrgänge sind wirklich für jeden Karateka absolut empfehlenswert!

Jakob Piecha (5. Kyu, 12 Jahre)



Kinder- und Jugend-Karatelehrgang

Am Samstag den 20.05.06 war es mal wieder so weit: Die Prüfungen standen vor der Tür. Nach einem halben Jahr anstrengendem Training bei unseren jeweiligen Karatelehrern Uwe Maschke (2. Dan, Belm) bzw. Christoph Weiß (4. Dan, Osnabrück) wurden vor der Prüfung zwei Trainingseinheiten à eine Stunde absolviert. Die ersten zehn Minuten begannen wir alle gemeinsam mit Gymnastik. Danach ging Christoph mit den Weißgurten in eine andere Halle und Uwe blieb mit uns Gelb-Orange- und Grüngurten in der zweiten Sporthalle. Er zeigte uns Kata-Anwendungen (Bunkai), die wir anschließend in die Praxis umsetzen mussten.

Nach dem ersten Training war eine Stunde Pause. Die Oberstufe (ab Braungurt) hatte eine kleine Cafeteria aufgebaut, mit selbstgebackenem Kuchen, der sehr lecker war. Das nächste Training begannen wir wieder mit Gymnastik bei Uwe und Christoph. Nach der Gymnastik ging Uwe mit den Weißgurten rüber und Christoph zeigte uns verschiedene Hebel. Die Gruppe sollte dann versuchen, das nachzumachen. Das Training neigte sich viel zu bald dem Ende. Christoph fragte dann noch, wer denn alles Prüfung machen würde und fast die ganze Gruppe meldete sich.

Zum Ende des Trainings kamen meine Eltern, um sich die Prüfungen anzuschauen. Etwas nervös und angespannt schaute ich mir die Prüfungen vom Weiß- zum Gelbgurt und vom Gelb- zum Orangegurt an. Christoph Weiß war wie immer ein sehr kritischer, aber auch fairer und netter Prüfer, dem kein Fehler entging. Endlich wurden die Orangegurte, zu denen auch ich gehörte, zur Prüfung aufgerufen. Wir absolvierten die vorgegebene Grundschule, Kumite und Kata, um den Grüngurt zu erlangen. Angespannt warteten wir auf die Ergebnisse. Dann wurden wir alle aufgerufen, begrüßten die Prüfer und erhielten eine/r nach der/dem anderen unsere Urkunden und Ausweise. TOLL!!! Wir hatten alle bestanden!

Vielen Dank nochmals an Christoph und Uwe, die Lehrgänge und Prüfungen immer zu einem schönen Erlebnis werden lassen.

Christian Lücke



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